
Heute am 16.1.2025 hätten endlich die Verhandlungen der ÖGK mit der ÖZÄK über den Tarif für die amalgamersetzenden Seitzahnfüllungen stattfinden sollen. Vorerst sind aber Demonstranten der erschienen. Diese haben ab er diesmal der Sache einenBärendienst erwiesen, denn die Österreichsche Zahnärztekammer hat daraufhin dieVerhandlungen abgesagt.
Wieso die Veranstalter der Kundgebung „zufällig“ von Datum Uhrzeit und Ort der geplanten Verhandlungen gewusst haben bleibt unklar. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Gab es da vielleicht einen Tipp vom Wienerberg (ÖGK Zentrale)? Den Aktivitätender ÖGK der letzten beiden Tage folgend - denkbar. Man suchte scheinbar wieder einen Grund die Zahnärzte als Schuldige anzupatzen.
Die Methode mit dem Druck der Straße ein Ergebnis zu erzwingen, greift sichernicht!
Die scheinbare Taktik der ÖGK im Dezember die Verhandlungen trotz der Dringlichkeit erst am 16. Jänner anzusetzen, um da schon ein Resultat derKoalitionsverhandlungen zur Rückendeckung zu kennen, ist wie wir alle wissen, wie eine Seifenblase zerplatzt.
Fakt ist:
Wir fordern daher im Interesse unserer Patienten:
Die ÖGK soll einen Tarif, der sich am Honorar der BVA für die amalgamersetzenden Seitzahnfüllungen orientiert bezahlen und das Problem ist gelöst!
(Wenn die ÖGK einmal die eigenen Verwaltungskosten für die Rückvergütungen betrachten würde, könnte ein Tarifabschluss in der von der österreichschen Zahnärztekammer geforderten Höhe wirtschaftlich für sie interessant sein.)
Den Organisatoren der Demonstration empfehle ich die Statements auf ihrer Plattform zu diesem faktenbasiert zu aktualisieren.
Ihrem Statement „Für uns ist klar: Gesunde Zähne dürfen kein Luxus sein! Damit alle Menschen weiterhin kostenlosen Zugang zu medizinisch notwendigen Zahnfüllungen haben, müssen sie als Kassenleistung verrechnet werden können.“ sind folgende Fakten zu entgegnen:
Ob es nun gut oder schlecht war die Verhandlungen abzusagen lassen wir dahingestellt sein. In jedem Fall ist es aber die Krankenkasse nicht die Zahnärzteammer die längst säumig ist eine Lösung zu finden.
Die Versorgung unserer Patienten durch die niedergelassenen österreichischen Zahnärztinnen und Zahnärzte ist in jedem Fall sichergestellt.
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