Implantate und Osteoporose:
Eine Osteoporose kann sich auch merkbar auf die Knochenqualität der Kieferknochen auswirken. Eine reduzierte Sichtbarkeit des Canalis mandibulae im Panoramaröntgenbild und im CT, ein reduzierter Bohrwiederstand bei der Ausschachtung des Implantatlagers sowie eine reduzierte primäre Implantatstabilität können die Folge sein. Histologische Beispiele und Patientenfälle sowie chirurgische Techniken zur Implantatsetzung bei Osteoporosefällen werden vorgestellt.
Implantate unter antiresorptiver Therapie
Die zahnärztlich-implantologische Versorgung von Patienten/-innen unter anti-resorptiver Medikation stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar, da sowohl die chirurgischen Risiken als auch die Langzeitprognose des Implantaterhalts maßgeblich beeinflusst werden. Der Vortrag beleuchtet die aktuellen Evidenzen zum Einfluss anti-resorptiver Wirkstoffe sowie additiver Medikation (z. B. Glukokortikoide, Angiogenesehemmer) auf das Risiko eines Auftretens von „Medication Related OsteoNecrosis of the Jaw“ (MRONJ). Neben praxisnahen, präventiven Maßnahmen werden Strategien zur Risikominimierung und evidenzbasierte chirurgische Protokolle vorgestellt, die eine sichere Durchführung implantologischer Eingriffe ermöglichen sollen. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für die klinische Entscheidungsfindung zu vermitteln, um Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren, individuelle Behandlungspläne zu entwickeln und implantologische Eingriffe unter anti-resorptiver Osteoporose-Medikation evidenzbasiert und möglichst sicher zu gestalten.
Die Magnetresonanztomografie in der oralchirurgischen Diagnostik:
Der Schwerpunkt des Einsatzes der MRT in der Zahnheilkunde liegt seit vielen Jahren in der Diagnostik von Kiefergelenkserkrankungen. Neue Einsatzmöglichkeiten im Bereich der oralchirurgischen Diagnostik werden präsentiert und umfassen die präimplantologische Darstellung zahnloser Kieferkämme, des augmentierten Knochenlagers und der Kieferhöhle nach Sinusboden-Elevationen sowie die Lageabklärung retinierter Zähne zum N. alveolaris inf.
ZFP-ÖZÄK: 2 Fortbildungspunkte wurden anerkannt
Kursort:
Zahnärztlicher Interessenverband Österreichs
1010 Wien, Gartenbaupromenade 2/8/15
ZIV-Mitglieder € 50,–
Nicht-Mitglieder € 85,–
Studentinnen/Studenten (ZIV-Mitglieder) € 20,–
Studentinnen/Studenten (Nicht-Mitglieder) € 25,–
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