In der zahnärztlichen Praxis spielt die Behandlung von Kindern mit einer Molaren Inzisiven Hypomineralisation (MIH) – im Volksmund auch Kreidezähne genannt - eine zunehmend große Rolle und zählt heute neben der Karies zu einer häufigen Erkrankung der Zähne im Kindes- und Jugendalter. Beschrieben wird eine Hypomineralisation der ersten bleibenden Molaren mit oder ohne Beteiligung der bleibenden Inzisiven. Die Defekte zeichnen sich klinisch durch eine Veränderung in der Transluzenz des Schmelzes aus und können in ihrer Farbe weiß, creme, gelb oder braun sein. Klinisch stellen insbesondere die Schmelzfrakturen an frisch eruptierten MIH-Molaren und eine mitunter starke Hypersensibilität der betroffenen Zähne sowie sich wiederholende Füllungsverluste den/die Behandler/in vor eine Herausforderung. Die Therapie der MIH richtet sich dann nach dem jeweiligen Ausprägungsgrad und der vorhandenen Schmerzsymptomatik.
Der Vortrag soll einen Einblick in die rezente Ätiologie, die Diagnostik und die gegenwärtigen therapeutischen Möglichkeiten der MIH geben sowie eine Hilfestellung für die Praxis sein.
ZFP-ÖZÄK: 2 Fortbildungspunkte wurden anerkannt
ZIV-Mitglieder € 50,–
Nicht-Mitglieder € 85,–
Studentinnen/Studenten (ZIV-Mitglieder) € 20,–
Studentinnen/Studenten (Nicht-Mitglieder) € 25,–
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